Chamarel



Wer auf einem seiner Ausflüge Mauritius in seiner ganzen Vielfalt erleben möchte, ist im kleinen Ort Chamarel an der Südwestküste bestens aufgehoben. Neben der abwechslungsreichen Landschaft, die von Kaffeeplantagen und Zuckerrohrfeldern dominiert wird, befindet sich hier eine der seltsamsten Sehenswürdigkeiten des Landes – die Siebenfarbige Erde. Ebenfalls höchst sehenswert sind der gleichnamige Wasserfall sowie die bekannte Rumfabrik von Chamarel. Siebenfarbige Erde das Naturphänomen der „Terres de Couleurs“ ist ein Highlight für das Auge. In den schönsten Farbtönen, von gelb, über rot bis violett oder grün, schimmert die hügelige Oberfläche des an eine Mondlandschaft erinnernden Naturwunders.

Der Grund der Farbenvielfalt liegt in der Umwandlung der vulkanischen Basaltlava in Tonminerale. Verantwortlich sind das tropische Klima und der damit einhergehende Niederschlag, der die wasserlöslichen Bestandteile des Gesteins herauswäscht. Übrig bleiben nur Eisen- und Aluminiumoxide, die für die wunderbaren Farben sorgen. Das Gelände kann besichtigt werden, allerdings ist das Betreten der Hügellandschaft verboten.

Wasserfall

Nur unweit der Siebenfarbigen Erde befindet sich der wunderschöne Chamarel Wasserfall. Inmitten urzeitlicher Vegetation stürzt sich der Rivière de Cap über 100 Meter in die Tiefe. Von der Aussichtsplattform neben dem Parkplatz bieten sich herrliche Blicke auf das Naturschauspiel. Zu erreichen ist auch das Becken des Wasserfalles, allerdings ist der Pfad nur sehr schmal und schwer begehbar.

Mauritius Sehenswürdigkeiten Chamarel
Das Naturphänomen der „Terres de Couleurs“ in Chamarel

Rumfabrik

Nicht nur zur Zeit der Zuckerrohrernte von Juni bis Dezember lohnt sich ein weiterer Stopp in Chamarel. In der „Rhumerie de Chamarel“ werden das ganze Jahr über im Zuge von Führungen die einzelnen Prozesse bei der Entstehung der braunen Spirituose erläutert. Krönender Abschluss der Tour ist die obligate Rumverkostung, bei der die verschiedenen Sorten probiert werden können.










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